Sommerfreizeit 2011 In der „Toskana des Nordens“

In dem Weinanbaugebiet an Saale und Unstrut verbrachten 64
NaturFreundInnen im August zwei erlebnisreiche Wochen. Ziel war der Campingplatz an der
Rudelsburg in Bad Kösen.
Zum Camp-Auftakt erwartete uns nach einem kurzen Aufstieg und herrlichem Ausblick auf das
Saaletal ein Rittermahl auf der Rudelsburg.
Vom Campingplatz aus starteten Wanderungen und Radtouren in die nähere Umgebung, Ausflüge
nach Naumburg, zur„Rotkäppchen“-Sektkellerei in Freyburg und nach Leipzig. Ob man am
„Mondscheinschwimmen“ in Bad Sulza, der Besichtigung des über 300 m langen Gradierwerks , des
Käthe Kruse Museums im Romanischen Haus in Bad Kösen, einer Bootsfahrt auf der Saale oder an
einem der vielen anderen Angebote teilnehmen wollte, blieb jedem selbst überlassen. Ein Eintrag in
die entsprechende Liste garantierte die Teilnahme. Bei den abendlichen Treffen im Großzelt oder am
Lagerfeuer wurden Informationen ausgetauscht, Unternehmungen geplant, gesungen, geredet und
gelacht.
Selbst das Wetter war uns hold. Mit zwei Regentagen und mal einem Schauer am Abend oder in der
Nacht waren wir in diesem so verregneten Sommer sehr zufrieden.
Den Organisatoren sei herzlich gedankt für diese schöne gemeinsame Zeit. Es freut sich schon auf ein
Wiedersehen

Sigrun Wolters aus der Ortsgruppe Hamm-Werries

 

33. Bundescampingtreffen 2011

Am 33. Bundescampingtreffen am Alfsee im Osnabrücker Land nahmen vom 14.- 21. Mai 72
NaturFreundinnen und NaturFreunde teil, die mit Wohnwagen und Wohnmobilen aus ganz
Deutschland – und Jakob aus der Schweiz- angereist waren. Darunter drei „Edelcamperinnen“, die in
Zimmern übernachteten.
Schon bei der Platzwahl wurde auf ökologische Gesichtspunkte geachtet; er ist mit dem
ECOCAMPING Award für den umweltfreundlichen Betrieb ausgezeichnet. Strom und Wärme werden
z.B. von Solaranlagen und einem eigenen Blockheizkraftwerk bezogen.
Am Begrüßungsabend gaben uns der Bürgermeister und örtliche Politiker die Ehre und informierten
uns u.a. über die nähere Umgebung, die wir mit dem Fahrrad, oder zu Fuß erkundeten.
Die Autos blieben nach der Anreise stehen, bis auf einen Ausflug, der in Fahrgemeinschaften das
Tuchmachermuseum in Bramsche und das Naturfreundehaus Vehrte ansteuerte. Im Museum konnten
wir an laufenden Maschinen miterleben, wie aus Rohwolle in 18 Arbeitsgängen eine flauschige
Wolldecke entsteht. Das Naturfreundehaus bietet naturkundlich interessierten Menschen jeden Alters
ausgezeichnete Tipps, Ideen und Programmangebote.
Ein weiterer Ausflug führte uns mit dem Bus nach Osnabrück, wo wir wahlweise die Stadt oder den
Zoo besuchten. Die Abende verbrachten wir im Bootshaus mit gemeinsamem Gesang –das Orchester
dazu wurde aus eigenen Reihen gestellt-, dem Betrachten von Präsentationen aus früheren Camps und
beim „Bergfest“ am Mittwoch erfreute uns ein Shantie-Chor mit Liedern von der Waterkant.
Es bleibt die Erinnerung an schöne gemeinsame Tage und unser aller Dank an die Organisatoren
Bernd Korte, Helmut Roßmann und Walter Rein.

Im Auftrag, Sigrun Wolters, Ortsgruppe Hamm-Werries

Sommerfreizeit der Bundesfachgruppe
Touristik-Camping vom 15.08. - 29.08.2009

Nach alter Tradition fand auch in diesem Jahr wieder eine Sommerfreizeit der Bundesfachgruppe Touristik-Camping statt. Das Ziel ist immer eine andere Region in Deutschland. Diesmal war es die schöne Stadt Saarburg mit ihrer geschichtsträchtigen Umgebung. Der Familienfreizeitplatz "Camping Waldfrieden" der Familie Müller war diesmal für 14 Tage unser Domizil. Der Platz ist schön gelegen in einem kleinen Wiesental abseits vom Verkehr und doch erreicht man schnell zu Fuß oder mit dem Fahrrad die Stadt Saarburg mit ihren Sehenswürdigkeiten. Ein großes Gemeinschaftszelt war auch schon vorhanden, in dem wir unsere Abende gemeinsam verbringen konnten. Anreisetag war der 15.08.2009 und schnell füllte sich der Platz. Einige Freunde waren ja auch schon ein paar Tage früher angereist. Am 16.08.2009 wurde die Freizeit offiziell mit den Grußworten vom Bundesfachgruppenleiter Bernd Korte und der Familie Müller eröffnet. Das anschließende gemeinsame Mittagessen umrahmte ein Orchester aus der Umgebung mit einem Blaskonzert. Im Verlauf der nächsten zwei Wochen wurde dann viel gewandert, geradelt und besichtigt. Mit dem Rad erreichte man bequem an der Saar entlang die von den Römern geprägten Städte Trier und Konz. In der anderen Richtung ging es nach Mettlach mit der bekannten Saarschleife. Eine Radtour führte uns zu dem Hofgut in Serrig, auf dem behinderte Menschen aus der Region eine Beschäftigung in der Landwirtschaft, wie Obstanbau, Tierhaltung, sowie in den verschiedenen Werkstätten finden. Es waren eigentlich nur ca. 16 Km hin und zurück mit dem Fahrrad. Aber wir hatten nicht mit seiner Lage hoch über der Saar gerechnet und so mußten wir unsere Räder 2 Km den Berg hinauf schieben. Da hatten es die Freunde, die mit dem PKW gefahren waren, besser. Aber nach einer Verschnaufpause und einer Stärkung, sowie einer Führung durch den Betrieb war das bald vergessen. Die Abfahrt den Berg hinunter ging dafür umso schneller. In kleinen Gruppen fuhr man zu dem interessantesten Punkten der Umgebung. Dem Freilichtmuseum Roscheider Hof in Konz, der Klause bei Kastel-Staadt mit der Grabkapelle für den blinden König Johann von Böhmen, der römischen Tempelanlage bei Tawern und vielen anderen Punkten. Die Familie Müller organisierte eine Wanderung zum Käsemarkt nach Mannebach und bestellte an einem Abend einen Reibekuchen-Bäcker auf den Campingplatz. Eine große Busrundfahrt führte uns alle gemeinsam nach Luxemburg Stadt und nach Echternach. Zwei Busse holten uns ab. In jedem Bus erwartete uns eine Reiseleitung, die uns auf der Fahrt viel über die Geschichte des Landes und die Landschaft durch die wir fuhren erzählen konnte. Eine Führung in Luxemburg Stadt und im Dom von Echternach machte die Fahrt noch interessanter. Das zweite gemeinsame Unternehmen war diesmal eine Mondscheinfahrt mit der touristischen Kleinbahn zum Weingut Margarethenhof im Nachbarort Ayl. Hier erwartete uns ein Rundgang durch den Weinkeller und eine Weinprobe mit Erklärungen zu den einzelnen Weinsorten. Vergnügt fuhren wir durch die Nacht zum Campingplatz zurück. Ganz besonders erwähnenswert ist noch die Stadt Saarburg. Bei einem Rundgang kann man hier die Burg bestaunen. Viele Fachwerkhäuser prägen den Ort. Der Wasserfall des Leukabachs mitten in der Stadt, auch "Klein Venedig" genannt, hat mediterranen Charakter. Hier kann man sich in den vielen kleinen Gaststätten, Eisdielen und Cafés vom Rundgang erholen. In der Unterstadt, an der Saar, steht die alte Glockengießerei, von der viele Glocken in die ganze Welt gegangen sind. In Köln und Düsseldorf hängen auch Glocken aus dieser Werkstatt. Seit 2008 ist sie ein Museum und eine Begegnungsstätte. Saarburg ist auf jeden Fall eine Reise wert.
Ach es gibt noch so viel zu berichten. Erwähnt seien noch drei Geburtstage, die wieder mit einem kleinen Umtrunk gefeiert wurden, ein Grillabend, den uns die Campleitung spendierte, der lange Tisch zum Abschied und die vielen Abenden an denen wir uns im großen Zelt zum Singen und Erzählen einfanden.

So kann man auch in diesem Jahr wieder sagen, "gut gelungen" , und auf die Sommerfreizeit im Jahre 2010 freut sich schon jetzt

Milly Öhling, Ortsgruppe Düsseldorf

 

 

Fachgruppenkonferenz der FG.Toristik Camping LV. Baden vom 20.-22. März 2009 auf dem NFH Kohlhof OG. Mannheim Bilder

Anwesend 18 Erwachsene./1Kid aus dem LV.Baden. Entschuldigt waren 8 Mitlieder. Als Gäste durften wir Anneliese und Heinrich Bender aus dem LV Hessen begrüßen.
Auf der Tagesordnung standen : Berichte der Fachgruppenleitung Aussprache zu den Berichten - Entlastung und " Neuwahlen " sowie die Terminplanung 2009/ 2010.
Beim TOP. Neuwahlen, wurde Doris F a l t e r Naturfreundin bei der OG. Weinheim, einstimmig zur Landes - Fachgruppenleiterin gewählt. Sie übernimmt das Amt ihres Vorgängers Josef Bruckbauer, der den Vorsitz 20 Jahre innehatte und nicht mehr
kandidierte.
Terminplan 2009 :
Vom 29.09. - 02.10. Jahresabschluß (NaturFreundehaus Tromm )
2010 Abcampen der Landes Fachgruppe Baden ( Termin und Ort sind noch offen .)

Im Beiprogramm wurde auf der Großleinwand die Gründung der Fachgruppe 1953 mit den damaligen Namen "Motorwandergruppe" bei der OG. Mannheim und imLV. Baden dokumentiert. Danach Bilder von der Bundes Campingfreizeit 2008, referiert von Heinrich Bender.
Wanderungen und Singabende in geselliger Runde, bildeten den Abschluß der Veranstaltung.

 

 

 

Bericht von der Ferienfreizeit vom 16.08.-30.08.2008 in Lackenhäuser

Die Bundes-Fachgruppe Touristik-Camping trifft sich jedes Jahr zu einer Ferienfreizeit. In diesem Jahr wurde der Knaus-Campingplatz in Lackenhäuser ausgewählt. Der Campingplatz liegt landschaftlich sehr schön im Dreiländereck Deutschland - Österreich - Tschechien unterhalb des Dreisesselbergs. Naturfreunde aus ganz Deutschland und ein Gespann aus der Schweiz trafen nach und nach ein. Jedesmal gab es eine herzliche Begrüßung, denn man sieht sich ja meistens nur zwei oder dreimal im Jahr, und so gibt es viel zu erzählen und zu berichten. Jeder richtete sich auf seinem Platz ein, die Freunde ohne eigene Campingausrüstung bezogen ihre Wohnungen oder Mietcaravan und dann konnte die Woche beginnen. Am Sonntag eröffnete Bernd Korte mit einer Begrüßungsansprache die Veranstaltung. Auch der Bürgermeister von Lackenhäuser sowie die Verwaltung des Campingplatzes begrüßten uns sehr herzlich in ihrer Region. Die Veranstaltung wurde begleitet von einem sehr guten Musikprogramm, dass von vier jungen Musikern im Alter von 10 bis 14 Jahren mit ihrem Lehrer der Musikschule Pauli ausgeführt wurde. Gekonnt spielten sie auf der Harmonika und Gitarre und sangen dazu. Für den kulinarischen Teil sorgte ein landestypisches Essen. Es war eine gelungene Auftaktveranstaltung. Unsere Campleitung hatte für einige Tage ein gemeinsames Programm zusammengestellt. So gab es zwei Busfahrten. Die erste, die Bayernwaldrundfahrt, führte uns durch die Landschaft des bayerischen Waldes zu einer Glashütte in Frauenau mit Schauglasblasen und Formen einer Glasfigur. dass von allen interessiert betrachtet wurde. Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es dann weiter nach Zwiesel zu einer Bärwurzbrennerei mit Verkostung. Die Rückfahrt verlief dann durch den Naturpark am großen Arber entlang zurück zum Platz. Ein schöner Tag, bei dem auch das Wetter mitspielte. Die zweite Busfahrt, eine Dreiländerrundfahrt, führte uns dann über die tschechische Grenze am Geburtshaus des Dichters Adalbert Stifter und dem Moldaustausee vorbei nach Cesky Krumlov. Hier hatten wir eine Stadtführung, bei der uns Stadt und Schloß erklärt wurden. Chesky Krumlov (Krumau) wird von der Moldau durchflossen, hat eine bemerkenswerte Altstadt und ist als Stadt in die Liste der UNESCO als Weltkulturerbe aufgenommen worden. Auch hier gab es ein gemeinsames Mittagessen. Danach fuhren wir in Richtung Österreich nach Bad Leonberg. In einer Lebkuchen-Bäckerei konnten wir Kaffee und Kuchen zu uns nehmen und den dort hergestellten Lebkuchen probieren und kaufen. Mit vielen neuen Eindrücken fuhren wir dann zum Campingplatz zurück. Eine weitere gemeinsame Aktion war der Besuch und die Führung durch die Knaus-Werke in der Nachbargemeinde. Auch wenn dort Betriebsferien waren, bekamen wir einen guten Einblick in die Fabrikation von Wohnmobilen und Wohnwagen. Ein Imker kam auf den Platz und erklärte alles über das Leben der Bienen und die Herstellung des Honigs. Selbstverständlich konnte man den Honig auch bei ihm erwerben. An den anderen Tagen wurden in kleinen oder größeren Gruppen oder auch einzeln Wanderungen, Fahrten und Besichtigungen unternommen. Der Dreisesselberg 1350 m hoch wurde erwandert oder mit dem Auto angefahren. Man wanderte auf den Spuren des Glashüttenweges. Die Stadt Passau, das Freilichtmuseum in Tittlingen wurden besucht, sowie die kleinen Städtchen in der näheren Umgebung Freyung, Waldkirchen usw. An einem Abend erfreute ein Kosakenchor in der Campingplatzkapelle einige Interessierte mit einem Konzert. Auf dem Campingplatz befindet sich auch ein Hallenbad, die hier für uns arrangierten Gymnastikkurse wurden gerne von vielen Naturfreunden angenommen. An den meisten Abenden saß man, wie immer im Camp, in einem Gemeinschaftsraum des Platzes zusammen um zu singen und zu erzählen. An einigen Abenden wurden auch Dias aus alten Zeiten gezeigt oder von durchgeführten Freizeiten der letzten Jahre. Es gab auch wieder Geburtstage an denen wir am Morgen unser Ständchen darbrachten und mit einem kleinen Umtrunk belohnt wurden. Der letzte Tag kam dann doch recht schnell. Am Donnerstag nachmittag trafen wir uns in der Gemeinschaftshalle zur Aussprache über das Camp und Information für das nächste Jahr. Der Campleitung wurde der Dank für die gute Organisation ausgesprochen. Danach wartete noch eine Überraschung auf uns. Die Knaus-Campingplatzleitung veranstaltete ein Grillfest und unsere Campleitung spendierte dazu für alle Naturfreunde Grillfleisch mit Brötchen. Mit dem Abnehmen unserer Vereinsfahne endete dann am Freitag endgültig die Sommerfreizeit 2008. Nachzutragen wäre noch, dass auch das Wetter zum größten Teil mitspielte und zum Gelingen der Sommerfreizeit beitrug. So bleibt uns auch dieses Camp wieder in guter Erinnerung und wir freuen uns auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt "auf zur Sommerfreizeit in ???"

Oktober 2008 Milly Öhling

 

 

 

 

Bericht von der Sommerfreizeit 2007in Eschwege.

In der Zeit vom 25.08.- 08.09.07 fand unsere diesjährige Sommerfreizeit in Nordhessen statt. Genau genommen waren wir Gast auf dem Knaus Camping-park in Eschwege. Angereist waren die Teilnehmer mit ihren Wohnwagen, oder Wohnmobilen aus allen Teilen der Bundesrepublik und der Schweiz, um die Region Nordhessen und den Werra-Meißner Kreis durch Wanderungen Rad-und Bustouren kennen zulernen.
Zu der Eröffnungsfeier konnte unser Fachgruppenleiter Bernd Korte neben dem Stellvertreter des Landrates der Region Herrn Thiele auch die Vertreter des Landesverbandes Hessen der NaturFreunde Deutschland Manfred Geiss, sowie den Vorsitzenden des NaturFreunde Bezirksverbandes Kassel, Peter Habermann begrüßen.
Für den musikalischen Teil der Eröffnungsfeier sorgten unter der Leitung von Hans Peter Pütz die Musik- und Gesangsgruppe der NaturFreunde OG. Voll-marshausen, und die Volkstanzgruppe der NaturFreunde OG. Fürstenhagen un-ter der Leitung von Karin Rost.
Für die Wander- u. Radtouren in der Region hat sich der Bezirkswanderwart Walter Wedekind, und für die Ortsgruppe Eschwege Hans Hilger zur Verfü-gung gestellt.
Unsere gemeinsamen Busfahrten führten uns über Eisenach und Bad-Frankenhausen zum Kyffhäuser-Denkmal.
Eine weitere Fahrt führte über Heiligenstadt und Nordhausen entlang der Deut-schen Fachwerkstraße nach der gut erhaltenen Fachwerkstadt Stolberg, die wir durch eine Stadtführung näher kennen lernten. Unser eigentliches Ziel, das Jo-sephkreuz auf dem Auerberg, konnten wir aus zeitlichen Gründen nicht mehr besuchen. Stattdessen sind wir noch einmal nach Bad-Frankenhausen gefahren, um uns im Rundbau-Museum das große Bauerngemälde, das über
den Bauernkrieg von 1525 berichtet, anzusehen.
Eine Wanderung, geführt vom Wanderwart der Naturfreunde Eschwege, führte uns entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze nach Kella und wieder zu-rück zum NaturFreundehaus am Meinhard, in das wir nach unserer Wanderung zur Erholung einkehrten. Die diversen gekühlten Getränke waren natürlich auch vorhanden.
Wir bildeten Fahrgemeinschaften, um die Grube Gustav und den Meißner ken-nenzulernen. Eine weitere gemeinsame Fahrt führte uns nach Graula zum Baumkronenpfad.
An den Tagen an denen es kein festes Programm gab, wurde das Angebot von Wanderungen und Radtouren gern angenommen. Abends trafen wir uns im Zelt, das uns freundlicherweise vom Campingpark-Betreiber Herrn Kehr zur Verfü-gung gestellt wurde, um bei einem gut gekühlten Glas Bier die Erlebnisse und Eindrücke des Tages auszutauschen. Auch das bekannte Liedgut kam an diesen Abenden nicht zu kurz. Unsere Hauskapelle spielte so wie wir es kennen frisch-auf, sodass man einfach Mitsingen musste. Die Campteilnehmer waren sich ei-nig darin dass das Camp gut vorbereitet war und als gelungen bezeichnet wer-den kann.
Auf der Abschlussfeier bedankte sich der Bundesfachgruppenleiter bei den Or-ganisatoren für die geleistete Arbeit und wünschte allen eine gute Heimreise und ein gesundes Wiedersehen zum 30 sten Bundescampingtreffen am 22.05.2008 in Vlotho an der Weser.

Mit einem herzlichen Berg - Frei

H.Schmeck Fachgruppe Hessen

 

Bericht vom 29. Bundescampingtreffen.

Das 29.Bundescampingtreffen fand in der Zeit vom 16.05.07- 20.05.07 in Brüggen am Niederrhein statt. Von den 101 Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet waren auch 20 Teilnehmer aus Hessen mit ihren Wohnmobilen, oder Wohnwagen angereist. In Absprache mit dem Campingplatzbetreiber wurde im Rahmen der Vorarbeiten die Platzeinteilung durch Helmut Roßmann und Walter Rein vorgenommen, so dass jeder der ankam auch gleich seinen richtigen Stellplatz finden konnte. Diese Reglung wurde von den Teilnehmern für gut befunden und sollte beibehalten werden. Da es der Wettergott nicht ganz so gut mit uns meinte, wurde ein 20x 8 mtr. großes Zelt mit tatkräftiger Hilfe der NaturFreunde aufgebaut. In dem Zelt fanden dann die Eröffnungsfeier, die abendlichen Zusammenkünfte, das Essen und das Programm statt. Zu der Eröffnungsfeier am 17.05.07 konnte unser Bundesfachgruppenleiter Bernd Korte nicht nur die angereisten Teilnehmer, sondern auch den Bürgermeister der Gemeinde Brüggen, die Landesvorsitzende Ursel Reichel der Naturfreunde NRW, sowie weitere Gäste aus der Politik und die Presse begrüßen. Für den unterhaltsamen Teil der Eröffnungsfeier sorgte unter anderen das Landesorchester der Naturfreunde NRW, eine Seniorentanzgruppe noch jung gebliebener Damen aus Süchteln NRW und eine Spasskappelle aus Swalmen aus den Niederlanden. An den Abenden an denen es kein Programm gab, trafen wir uns im Zelt zur Unterhaltung, und von unserer Hauskapelle unterstützt zum Singen von NaturFreunde - Liedern. Eine gemeinsame Busfahrt nach Duisburg mit anschließender Schifffahrt im Duisburger Hafen wurde unternommen. In Fahrgemeinschaften fuhren wir in die Stadt Kempen und besichtigten eine Kerzenfabrik. Die Campteilnehmer waren sich darin einig, dass das Camp gut vorbereitet war und alles hervorragend abgelaufen ist. An den freien Tagen wurden Fahrradtouren und Wanderungen angeboten und wahrgenommen. Bleibt nur noch "Danke" zu sagen für die geleistete Arbeit an die Organisatoren Bernd Korte, Helmut Roßmann, Walter Rein und Renate Hillermann. Bernd Korte wünschte auf der Abschlussfeier allen Teilnehmern einen "guten Nachhauseweg" und ein gesundes Wiedersehen zum "Sommercamp in Eschwege"

"BERG FREI."

Landesfachgruppe Camping (Hessen) Heinrich Schmeck

 

 

Bericht von der Sommerfreizeit im Elsaß

In der Zeit vom12. bis 26. August 2006 fand unsere diesjährige Sommerfreizeit im Elsaß statt. Genau genommen waren wir Gast auf dem Campingplatz der französischen Naturfreunde in Luttenbach bei Munster, das für seinen Käse fast weltberühmt ist. Hier trafen sich über 100 in Worten Einhundert Naturfreunde um in solidarischer Gemeinschaft Land und Leute kennenzulernen. Unser Camp wurde durch Bernd Korte am Sonntag eröffnet. Eine einheimische Folkloregruppe begeisterte uns durch ihr tänzerischen Darbietungen. Was in der Gegend weit verbreitet zu sein scheint, ist das Alphorn. Denn nicht nur hier, sondern auch bei anderen Gelegenheiten bekamen wir es immer wieder zu hören.
Es gab einige feste Programmpunkte, aber auch viel Gelegenheit sich selbst nach den eigenen Bedürfnissen die Freizeit zu gestalten. Am Montag z. B. führte Bernd Korte eine Autotour in die nähere Umgebung, bei denen wir nicht nur die reizvolle Landschaft bewundern konnten, sondern auch mit der harten geschichtlichen Vergangenheit konfrontiert wurden. Wie wir wissen, war das Elsaß im 1. Weltkrieg ein hart umkämpfter kriegerischer Schauplatz. So nahmen wir es auf uns, sowohl einen deutschen als auch einen französischen Soldatenfriedhof aufzusuchen. Hier trat uns mit aller Macht die Sinnlosigkeit der Kriege wieder vor die Augen, und wir wiederum voller Wut feststellen mussten, dass die Menschheit nichts dazugelernt hat. Am Mittwoch war eine Busfahrt angesagt, die uns durch die südlichen Vogesen führte. Wir fuhren auf der Vogesenhöhenstraße aber leider durch sehr dicke Regenwolken und machten unterhalb des Grand Ballons eine Pause. Einige Unentwegte wanderten zum Gipfel, auf dem sie aber auch keine bessere Aussicht hatten. Unsere Mittagspause machten wir an der Gedenk-stätte am Hartmannweiler Kopf.
Der Hartmannsweilerkopf war während des 1. Weltkriegs ein sehr umkämpfter Berg zwischen den Franzosen und den Deutschen. Die an der Zufahrtsstraße liegende Gedenkstätte Hartmannswillerkopf bestehend aus einem Nationalfriedhof und einer Krypta mit katholischem, evangelischem und jüdischem Altar erinnert an die gefallenen Soldaten. Es wurde als eines von vier Denkmälern nach dem Waffenstillstand vom 11. November 1918 von den Franzosen errichtet und 1921 unter Denkmalschutz gestellt.
Trotz der schlimmen Erinnerungen hatten wir, dank der Wetterbesserung, noch einen herrlichen Blick in die vor uns liegende Ebene.
An 2 Tagen wurde im Camp ein Bouleturnier durchgeführt mit einer Siegerehrung am letzten Tag. An Tagen, an denen kein festes Programm angeboten wurde, wurden Besichtigungen, Wanderungen, oder mal ein Besuch ins nahe gelegene Schwimmbad unternommen. Die Stadt Munster selbst ist schon ein Besuch wert, allein durch die vielen Störche, die hier auf den Hausdächern leben.Eine Wanderung führte uns zum Beispiel mal auf den Petit Ballon, der sich unweit von unserem Campingplatz befand. Da die Berggipfel zum großen Teil unbewaldet sind, erlebten wir einen wunderbaren Ausblick bei herrlichem Sonnenschein auf die ringsum liegenden Gipfel. Aber auch hier konnten wir Überreste von Schützengräben ausmachen. Unterhalb des Gipfels entdeckten wir ein Naturfreundehaus, dem wir natürlich einen Besuch abstatten muss-ten. Wir wurden freundlich empfangen und mit Kaffee versorgt. Unsere Stippvisite schlossen wir mit einen Rundgang durchs Haus ab. Anschließend besuchten wir noch eine Ferm, bevor wir wieder zum Platz zurückfuhren.
Am Ende der 1. Woche hatten wir Gelegenheit bei einer Käseherstellung zuzuschauen. Natürlich versäumten wir es nicht auch eine Kostprobe zu uns zunehmen. Unsere Campleitung hatte auch einen Besuch auf einer Ferm in Uffrain organisiert, bei dem wir ein Melkeressen gereicht bekamen. Das viergängige Menu war deftig, reichhaltig und sehr lecker. Abends trafen wir uns sehr oft in dem vom Platzwirt bereitgestellten Zelt, um über unsere Eindrücke, die wir tagsüber hatten, zu erzählen. Und wenn über Hundert Naturfreunde zusammen kommen, wird selbstverständlich auch gesungen. Musikanten gab es ebenfalls zur Genüge.
In der letzten Woche fuhren wir nochmals mit dem Bus, aber diesmal in den nördlichen Teil unseres Urlaubslandes. Wir besuchten die Königsburg und nahmen an einer Führung teil. Selbstverständlich gehört zur Pflicht, der Heimatstadt von Albert Schweizer, nämlich Kay-sersberg, ebenfalls einen Besuch abzustatten. Ein Rundgang durch die Stadt bot interessante Eindrücke. Auf der Rückfahrt kehrten wir noch in dem kleinen Weinort Eguisheim zum Kaffee ein. Dieses Städtchen ist klein und übersichtlich und vor allem sehr reizvoll und von vielen Touristen besucht. Ich verglich es eigentlich mit unserem Rüdesheim am Rhein..
Ein weiterer Höhepunkt für einige, war eine Wanderung ins Wormsatal, die genauso wie auf den Petit Ballon von Manfred Maier geführt wurde. Ein mühsamer Aufstieg zum Fischbödlesee benötigte schon ein wenig Kondition. Nach einer Rast an dem kleinen See ging es wieder zurück.
Am Donnerstag begingen wir unsere Abschlussfeier mit einem Rückblick auf das Camp, wobei jeder die Möglichkeit hatte seine Kritik aber auch seine Lobesworte für die zum Teil im Frühjahr neu gewählte Bundesfachgruppenleitung anzubringen.
Abschließend kann ich feststellen, dass es wiederum ein gelungenes Camp war, und den Organisatoren ein großes Lob auszusprechen ist.
Zum Gelingen hat nicht zuletzt der Platz, der ja Eigentum der Naturfreunde ( Amis de la Nature) ist, beigetragen. Die Sanitäreinrichtungen waren mustergültig und stets in sauberem Zustand. Der Wirt und seine Mannschaft waren stets freundlich und immer bemüht unsere Wünsche zu erfüllen. Der Platz ist als Stützpunkt für einen ausgesprochenen Wanderurlaub wärmstens zu empfehlen. Als Verkehrsmittel stehen Bus und Bahn in unmittelbarer Nähe zur Verfügung.

 

 

Bericht vom 27. Bundescampertreffen

In der Zeit vom 5.5. - 8.5. 2005 fand das 27. Bundescampertreffen in Gartow am See statt. Gartow ist ein kleines Städtchen in Niedersachsen im Wendland. Das liegt im Dreiländereck Brandenburg, Niedersachsen und Sachsen Anhalt. Wenn wir Wendland hören, fällt uns sofort Gorleben ein, das dadurch bekannt wurde, dass dort in einem Salzstock Atommüll endgelagert wird. Gartow liegt etwa 5 Kilometer von Gorleben entfernt. Wendland trägt seinen Namen von den im Mittelalter angesiedelten slawischen Volksstämmen. Sie wurden von den Deut-schen erstmals Mitte des 18. Jahrhunderts als "Wenden" bezeichnet. Sie gründeten auch ihre Runddörfer die sogenannten Rundlinge, denen wir während einer Busrundfahrt einen Besuch abstatten.
Von insgesamt 107 Teilnehmern nahmen 26 Camper aus Hessen teil. Viele reisten schon vor-her an und nutzten die Zeit um die dortige Landschaft zu erkunden. So wurden Fahrradtouren durch die vogelreiche Elbtalauen unternommen. Interessant war auch eine Fahrradtour in das bekannte Storchendorf Rühstädt. Selten sind dort weniger als 80 Weißstörche anwesend. In dem 50 Häuser zählenden Ort gibt es 30 Storchenpaare. An den Häusern sind Holztäfelchen mit Nestnummern, Standort, Jahr Ankunftsdatum, Zahl der Jungtiere und Abflugstag ange-bracht. Das älteste Storchennest ist 50 Jahre alt. Dass einige dem Endlager in Gorleben einen Besuch abstatteten, ist wohl selbstverständlich.
Eine andere Radtour, die übrigens alle von unserem Campingfreund Kurt Friedritz organisiert und durchgeführt wurden, ging in die Nemitzer Heide. Andere Ziele unserer Radexkursionen waren Schnakenburg mit Besichtigung des Grenzlandmuseums, sowie Dömitz mit einem Be-such der Festung Dömitz.
Am Vorabend des Himmelfahrtstages, dem offiziellen Beginn des Camps, begingen wir noch in einem nahegelegen Restaurant (Schützenhof) einen Grillabend mit nahezu allen Teilnah-men. Unsere Musiker hatten ihre Instrument mitgenommen, sodass wir den Abend mit ge-meinsamen Singen ausklingen ließen.
Am Donnerstag den 5.5. eröffnete unser Vorsitzender Bernd Korte offiziell unser 27. Bundes-campertreffen. Als Gäste waren neben dem Bürgermeister auch Frau Wegener MDB, Genosse Berger als Vorsitzender des SPD Ortsvereins Gartow eingeladen. Dieser ging auch bei seiner Rede auf die Problematik des Endlagers in Gorleben ein. Zur musikalischen Unterhaltung spielte die Jagdhornbläsergruppe aus Gartow auf.
Am Freitag machten wir eine Busfahrt nach Schwerin. Da wir nicht mit über 100 Personen das Schloss besuchen konnten, unternahmen wir eine Schifffahrt auf dem Schweriner See, und ließen bei Kaffee und Kuchen die Landschaft an uns vorüberziehen.
Am Samstag war ein Rad- bzw. Wandertag angesagt. Hierzu bieten die Elbtalauen herrliche Möglichkeiten die Natur zu bewundern. Der Elbe-Biber galt seit 1819 im Wendland als aus-gestorben. Nun ist er zurückgekehrt. Seit etwa 10 Jahren breiten sich die Tiere auf der Suche nach neuen Revieren im Elbtal aus. Zu sehen bekamen wir verständlicherweise leider keinen. Am Abend ließen wir unser Camp bei gemütlichen Beisammensein und gemeinsamen Singen so langsam ausklingen.